Elektronischer Einbruchschutz

Beim Renovieren an den Einbruchschutz denken!

Sprung in der Fensterscheibe

Alle drei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Dabei entsteht ein jährlicher Schaden von über 500 Millionen Euro. Je Einbruch sind durchschnittlich 3.300 Euro fällig. Das muss nicht sein. Ob Bewegungsmelder, Videosprechanlagen oder Zutrittskontrollsysteme – namhafte Hersteller bieten eine reiche Auswahl effektiver Schutzmaßnahmen gegen Langfinger, die sich meist ohne großen Aufwand durchführen lassen.

Sie kommen, wenn niemand zu Hause ist. Sie stöbern in sämtlichen Schränken und Schubladen und sind dann so schnell wieder weg, wie sie gekommen sind: Einbrecher. Das unbefugte Eindringen ins Zuhause stellt für viele die schlimmste Verletzung der Privatsphäre dar. Doch leider gehören Einbrüche vielfach zum traurigen Alltag. Laut Versicherungen wird in Deutschland alle drei Minuten Wohneigentum beschädigt. Etwa 90 Prozent aller Häuser, Wohnungen und Büros gelten als nur unzureichend oder gar nicht geschützt. Dabei gibt es ein ganzes Bündel an elektrotechnischen Gegenmaßnahmen.

Bewegungsmelder: Und es werde Licht.

Bewegungsmelder bieten einen doppelten Vorteil: Sie heißen Gäste willkommen und schrecken Unbefugte ab. Auf dem Grundstück garantieren optische Systeme eine lückenlose Überwachung in jedem gewünschten Erfassungsbereich. Die mikroprozessorgesteuerte Elektronik bemerkt sofort, wenn jemand das Grundstück betritt und schaltet das Außenlicht an. Dabei ist individuell einstellbar, ab welchem Dämmerungswert die Schaltung reagiert. Mit ihrer Anwesenheitssimulation schützen Bewegungsmelder sogar, wenn die Hausbesitzer im Urlaub sind. Und durch direkte Einbindung in die EIB-Vernetzung des Hauses können alle Funktionen bequem über ein Controlpanel bedient werden.

Türkommunikation: Schau mir in die Augen.

Klassische Sprechanlagen mit Ruftaste, Mikrofon und Lautsprecher sind nach wie vor eine solide Basis für die erste Kontaktaufnahme. Doch wer die Sicherheit am Eingang optimieren möchte, für den ist eine Video-Sprechanlage die richtige Wahl. Ob mit Farb- oder Schwarz-Weiß-Display, das Motto lautet: Hören ist gut, Sehen ist besser. Die Kamera ist am Monitor in alle Richtungen schwenkbar, über einen Bildspeicher nimmt sie jeden Besucher auf. Und Geräte der neuesten Generation vereinen sogar die Videosprechanlage mit dem Haustelefon in einem kompakten Komplettgerät.

Zugangskontrolle: Sicherer als jeder Schlüssel.

Egal ob durch Fingerabdruck, Zahlencode oder eine Karte – wenn es darum geht, Türen zu öffnen, bietet kaum etwas mehr Sicherheit als ein ausgefeiltes Zugangskontrollsystem. Es ergänzt beziehungsweise ersetzt den klassischen Schlüssel. Beim so elektronischen Schlüssel, einer Karte mit Codierung, reicht es, diesen kurz über das Lesefeld am Hauseingang zu führen, und schon öffnet sich die Tür. Geht er einmal verloren, wird einfach der entsprechende Code gelöscht.

Noch sicherer ist ein System mit Fingerabdruckleser. Wer sich nur noch auf seinen Fingerabdruck verlassen muss, wird nie wieder Probleme haben mit dem Verlieren, Vergessen, Diebstahl oder Fälschung eines Schlüssels. Der Fingerabdruck wird auf einem Tastenfeld gescannt, und der Computer erkennt die weltweit einzigartige Zugangsberechtigung. Besonders vielseitig sind außerdem Zugangskontrollsysteme mit Tastencode. Sie geben per Ziffernkombination den Zutritt frei, führen Schaltfunktionen aus, wählen gezielt einzelne Sprechstellen im Haus an und stellen auf Wunsch sogar Verbindungen ins Telefonnetz her.

Wer ruhig und sorgenfrei schlafen will, sollte sich vom Elektrofachmann beraten lassen.