Wird Energiemanagement jetzt leichter durchschaubar?

Alle Stromabnehmer sollten ihren Energiebezug so verteilen, dass teure Leistungsspitzen vermieden werden.

Im Netzwerk mit anderen Systemen ist intelligente Gebäudetechnik ganz in ihrem Element. Sie kann entscheidend zu einem ausgeklügelten Energiemanagement beitragen – und damit zu einer effizienteren Ressourcenauslastung des gesamten technischen Equipments. Das reduziert die Stromkosten im Betrieb und senkt die CO2-Emissionen.

Was kann die Gebäudetechnik von der IT lernen?

Die IT ist natürlich das Paradebeispiel dafür, dass Vernetzung echten Mehrwert schafft. Erst seit PCs miteinander kommunizieren können, haben sich Teamarbeit und Kooperation innerhalb und außerhalb des Betriebs rasant weiterentwickelt. Das hat die Produktivität insgesamt spürbar beschleunigt. Aber die IT ist schon längst wieder einen Schritt weiter. Durch Automatisierung, Virtualisierung und Dynamisierung kann sie ihre eigenen Ressourcen und Kapazitäten noch besser auslasten und im Betrieb spürbar mehr Flexibilität ermöglichen – ohne zusätzliche Investitionen in Hard- oder Software nötig zu machen.

Wie wachsen nun beide Welten zusammen?

Wie alle anderen Systeme auch, über die digitale Bustechnik. Die Systematik an sich ist die gleiche, nur das physikalische Netz ist ein anderes. Während die Technik selbst im Hintergrund bleibt, sind die Vorteile für den Betrieb in vielfältigster Weise erkennbar.

Stichwort Green-IT, Smart-IT?

Richtig. Da hat sich in den letzten Jahren viel getan, und das kommt auch der Gebäudetechnik sehr entgegen. Hier profitieren beide Welten vom Brückenschlag. Die IT wird sicherer durch Gebäudetechnik – während diese durch die IT wiederum transparenter und flexibler wird. Als gemeinsamer Nenner zwischen IT und Gebäudetechnik gilt: Der Automatisierungsgrad steigt.

Sind Einstiegslösungen auch kompatibel genug?

Mehr sogar als in der IT selbst. Ist der Bus einmal im Betriebsgebäude installiert – und sei es nur für eine Jalousiesteuerung –, dann ist er nahezu unbegrenzt aufnahmefähig für weitere technische Einrichtungen. Das macht die Technik nicht nur für Neubauten, sondern auch für Bestandsbauten interessant. Zumal es die Möglichkeit gibt, auf funkgestützte Lösungen zu setzen. Alles kann während des laufenden Betriebs erfolgen und macht keine Ausfallzeiten notwendig.

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Schlagwort „Smart Metering“: Digitale Stromzähler erfassen detailgenau Verbrauchswerte und helfen mit, gezielt Einsparpotenziale zu ermitteln.

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Via Panel können alle relevanten Primärenergiearten wie Strom, Gas, Wasser und Wärme und deren Momentanverbrauch und aktuelle Kosten angezeigt werden.

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Hohe Einsparpotenziale: Vor allem das produzierende Gewerbe kann seine Energiekosten durch gezieltes Lastmanagement effizient senken.