Frische Luft für alle Räume
Intelligente Lösungen stehen bereit.

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) verlangt nach dichten Häusern, die den Heizungsbedarf um 30 % senken. Doch dichte Häuser brauchen Systeme zur Lüftung mit Wärmerückgewinnung, sonst wird es stickig.
Anfang der 90er Jahre wandelt sich in Deutschland der Wohnungsneubau – ausgelöst durch die Verbesserung der Wärmedämmwerte von Fenstern, Wänden und Dächern. Die so gewonnene Dichtheit führt zur Reduzierung des Gesamt-Wärmebedarfs, sie verhindert aber gleichzeitig den natürlichen Luftaustausch. Das Gebäude ist einfach zu dicht. Zu Kohlendioxid kommen Innenfeuchte, Gerüche und Ausdünstungen von Möbeln und Baumaterialien – Stockflecken und Schimmelpilze entstehen. Auch Milben finden in einer feuchten und warmen Umgebung ideale Lebensbedingungen. Die Lösung: Ein kontrollierter Luftaustausch, der die Rückgewinnung der Wärmeenergie aus der Abluft ermöglicht.
Einen weiteren, noch verstärkten Wandel für den Wohnungsneubau brachte die EnEV, die am
1. Februar 2002 in Kraft trat. Mit ihr ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Niedrigenergiehaus- Standard in neuen Gebäuden getan. Die EnEV soll den Heizenergiebedarf von Neubauten um rund 30 % gegenüber heutigen Anforderungen senken. Auf der Grundlage neuer europäischer und nationaler technischer Normen wird es erstmals auch möglich, die Effizienz der Anlagentechnik in die Bewertung der energetischen Qualität von Gebäuden einzubeziehen. Bauherren und Planern bleibt es dabei freigestellt, mit welchen Maßnahmen sie die vorgegebenen Zielwerte erreichen, ob durch verstärkten Wärmeschutz, anspruchsvollere Anlagentechnik, den Einsatz erneuerbarer Energiequellen oder Konzepte zur Wärmerückgewinnung.
Effiziente Anlagentechniken wie Wohnungslüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung führen zu einer erheblichen energetischen Verbesserung, so dass die EnEV mit diesen Techniken leicht zu erfüllen ist. Hocheffiziente Integralsysteme vereinen gleich drei Funktionen in einem Gerät: Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Heizung und Warmwasserbereitung – und das bei einem Platzbedarf, der dem Volumen von zwei nebeneinanderstehenden Kühl/Gefrierkombinationen entspricht.





