Stromkreise: besser zu viel als zu wenig

Beim Neubau vorausschauend planen und an ausreichend Stromkreise denken.

© ArGe Medien im ZVEH

Bei der Planung eines Neubaus oder einer Sanierung, sollte an der Installation von Stromkreisen nicht gespart werden. Wenn leistungsintensive Haushaltsgeräte wie Mikrowelle und Geschirrspülmaschine an einen gemeinsamen Stromkreis angeschlossen werden, ist dieser schnell überlastet. Das kann dazu führen, dass die Geräte bei der Benutzung vom Netz getrennt werden. Kommen weitere Fehler in der Elektro-Installation hinzu kann es sogar zum Brand kommen. Um das zu verhindern, sollte vor allem in der Küche auf eine ausreichende Anzahl von Steckdosen und separaten Stromkreisen geachtet werden. Darüber hinaus sollte jeder der Wohnbereiche wie Küche, Bad und Wohnzimmer seinen eigenen Stromkreis haben, der jeweils mit einem Leitungsschutzschalter (LS-Schalter) und einem FI-Schutzschalter abgesichert ist. Empfehlenswert ist auch die Trennung der Licht- und Steckdosenstromkreise. Die Installation sollte sich nach den Ausstattungswerten RAL-RG 678 richten und von einem qualifizierten Innungsfachbetrieb durchgeführt werden, zu finden unter www.elektrofachbetriebe.org.